Wettbewerb Braystraße

1. PREIS

Das großzügige Hofensemble des Wettbewerbsgebietes hat eine ganz besondere Qualität. Die im Norden liegende Kirche St. Gabriel und der prächtige Baumbestand schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Das Projekt macht es zu seiner Hauptaufgabe den Charakter des Hofes zu stärken und sowohl die neuen, als auch die bestehenden Wohngebäude davon profitieren zu lassen. Mit der neu entstehenden höheren Dichte soll weiterhin für alle Bewohner das Besondere des Ortes erfahrbar bleiben. Den wertvollen Baumbestand fast gänzlich zu erhalten ist eine Zielsetzung des Entwurfes.

Die Neubauten passen sich an die Bedingungen des Ortes, den Baumbestand, an und berücksichtigen die Abstandsflächen zum Bestand. Dabei bilden sie ausdifferenzierte Räume, die den gesamten Hof durchlässig und damit erfahrbar machen.

Die beiden Baukörper beherbergen jeweils zwei Häuser. Diese sind als 4- und 5-spänner organisiert (im 4. OG 2-spänner). Eine Flexibilität der Wohnungsgrößen wird über schaltbare Räume gewährleistet, durch diese Möglichkeit ist eine Anpassung des Wohnungsschlüssels möglich.

Die Gestaltung der Fassaden wird aus den umgebenden Gebäuden entwickelt. Die hellgeschlämmten Mauerwerksfassaden der Neubauten sind farblich an die bestehenden Wohngebäude angelehnt und in ihrer Struktur und Materialität an die Klinker der Kirche.