Ausstellungskonzept, Haus der Kunst

Der Titel der Auktion greift Georges Perec Roman „La Vie Mode D’Emploi“ auf – eine Gesamtschau der Lebenswelten eines Pariser Mietshauses. Davon inspiriert, entsteht im Haus der Kunst ein flüchtiger Kosmos mit Werken zeitgenössischer Kunst sowie Fundstücken aus Mode, Design, Literatur, Musik und Boulevard.

Initiator der Veranstaltung mit Beiträgen von Rem Koolhaas, Patti Smith, Olaf Nicolai, Gunther Sachs, Florian Süssmayr, Atelier Van Lieshout, Jeremy Deller, tocotronic uvm. ist der Blumenbar Verlag, ein junger Verlag für zeitgenössische Literatur, dessen Überleben durch die Auktion gesichert werden soll.

Meist sind die Veranstaltungen im Terrassensaal in Längsrichtung ausgerichtet, was den Raum stark teilt und zentralisiert. Um eine gleichwertige Verteilung im Raum zu erreichen wird die Ausstellung quer ausgerichtet. Für die drei verschieden Zustände der Aktion – neben der Ausstellung der Arbeiten und Objekte fanden Lesungen statt – wurde der Raum mit wenig Aufwand verändert.

Das Konzept ordnet die heterogenen Ausstellungsgegenstände strikt in räumliche Schichten. Auf eine umlaufende Wandleiste werden Bilder und Fotografien gestellt, kleinere Objekte werden auf Sockel, die auf einer Linie ausgerichteten sind, positioniert. Eine Podestfläche, die zugleich Bühne ist bietet Platz für größere Objekte.